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Konzept


Leitmotive für die Entwicklung von MAP

Vor welchen digitalen Herausforderungen stehen junge GeisteswissenschaftlerInnen heute? Welche Chancen bieten digitale Publikationsformate? Wie kann die Förderung von jungen wissenschaftlichen Karrieren mit neuen Publikations- und Präsentationsformen verbunden werden? Ausgehend von diesen Leitfragen kann die aktuelle Konzeption von MAP in drei Säulen für unterschiedliche Ziel- bzw. Qualifikationsgruppen beschrieben werden:

Vom Konzept zum Kooperationsprojekt – Neuland digitale Monografien

Im Rahmen von MAP Dissertationen fördern die Universität zu Köln und die Ludwig-Maximilians-Universität München seit 2014 die hybride Publikation von Dissertationen forschungsstarker DoktorandInnen aus den Geisteswissenschaften. Der englische Dienstleister Ubiquity Press liefert die technische Infrastruktur für MAP. Mit www.humanities.net wird deutschlandweit erstmals eine wissenschaftlich qualitätsgesicherte Publikationsumgebung für GeisteswissenschaftlerInnen am Anfang der Karriere aufgebaut. MAP bildet allerdings keine Verlagsstruktur nach: Es handelt sich vielmehr um ein universitäres Förderinstrument für besonders qualifizierte junge WissenschaftlerInnen.

MAP-Publikation Dr. Kathryn Piquette

Parallel zu einer wissenschaftlichen Publikation erfolgt der Aufbau einer erweiterten referenzierbaren Forschungsobjektdatenbank für das maßgeblich an der Universität zu Köln vorangetriebene Forschungsprojekt „An Archaeology of Art and Writing: Early Egyptian labels in context“. Dieses Modell wird im Rahmen des Zukunftskonzeptes der Universität zu Köln gefördert.

Weiterentwicklung MAP: MAP-Lab – Experimentelles Publizieren

Unter dem Titel MAP-Lab wird seit 2016 am Lehrstuhl für die Geschichte der Frühen Neuzeit eine zweite Online-Umgebung für experimentelle und kollaborative Publikationen entwickelt und ausgebaut. Mit MAP-Lab möchten wir angehende GeisteswissenschaftlerInnen ab der Masterstufe schon früh an das wissenschaftliche Schreiben und Publizieren heranführen.

Der Aufbau dieser neuen Internetpräsenz wird im Rahmen des Zukunftskonzeptes der Universität zu Köln gefördert.

2018 in Planung

Wallrafs Testament (Arbeitstitel)

2017

Ferdinand Franz Wallraf (1748-1824) – Eine Spurensuche in Köln, Teil II: Sammeln um 1800 und Kunstraub

2016

Virtuosen der Öffentlichkeit? Friedrich von Gentz (1764-1832) im globalen intellektuellen Kontext seiner Zeit

Ferdinand Franz Wallraf (1748-1824) – Eine Spurensuche in Köln, Teil I: Wallraf in Köln

 

Digitale Präsentationsformen von Objekten und Sammlungen

„Wissenschaftliches Arbeiten mit Sammlungen – Ergebnisse digital publizieren und präsentieren“ ist eng gekoppelt an den zeitlichen Forschungsschwerpunkt der späten Kölner Frühen Neuzeit um 1800. In Kooperation mit den Referaten IT-Dienste sowie Historische Bestände und Sammlungen, Bestandserhaltung und Digitalisierung der USB Köln arbeiten erfahrene HistorikerInnen und angehende WissenschaftlerInnen u.a. an folgenden Fragestellungen: Wie nützen wir Digitalität für die Präsentation und mehrwertige wissenschaftliche Auswertung von Sammlungsbeständen über den reinen Objektkatalog hinaus? Welche methodischen Zugänge und Auswertungsmöglichkeiten brauchen wir als HistorikerInnen? Wie werden aus digitalen Objekt-/Sammlungsdaten sofort referenzierbare Forschungsdaten im Rahmen von Publikationen?

Projekt Gentz digital

Mit Förderung des wissenschaftlichen Beirates der Universität zu Köln wurden 2015 2.700 Brieftranskriptionen der in zahlreichen Archiven weltweit aufbewahrten Korrespondenzen des Friedrich von Gentz (1764-1832) aus der Kölner Sammlung Herterich erstmals digital für die Forschung zugänglich gemacht.